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Reisebericht Motorradtour:
Bayerischer Wald - Sumava - Böhmerwald |
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Die Anfahrt zum Grenzübergang vermittelt ein Gefühl für den Wald.
Es war ein Fehler, die Thermohose nicht einzupacken. Jetzt ist es zu spät. Leise rieseln nasse Schneeflocken auf uns nieder, als wir am Grenzübergang Philippsreut unsere Ausweise vorzeigen.
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| Ein paar Tage Sonnenschein und schon wird man leichtsinnig. Wir haben erst Mitte April. "Wohin fahren Sie?" fragt der tschechische Grenzer in einer Mischung aus Bewunderung und Mitleid. "Aha", er nickt und winkt uns durch. "Machen wir doch die Dreiländer-Tour", hatte Bernhard Sitter am gestrigen Abend vorgeschlagen, als wir bei einem Bier auf Gut Riedelsbach unweit von Neureichenau zusammensaßen, "da hast du alles auf einmal: Wald, verschiedene Länder, gute Motorradstraßen, ein Fahrt mit der Fähre und eine Stadt, die auf der Welt einmalig ist." |
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<< Alte Holzbrücke über der Moldau.
Er hat die Tour schon oft gemacht. "Es sind rund zweihundert Kilometer", erzählt er, "wir fahren schön gemütlich und können uns dabei in aller Ruhe die Gegend ansehen."
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| Bernhard ist einer jener acht Gastwirte, die sich zum Verbund der Waidla-Wirte zusammengeschlossen haben. Deren Drei-Tage-Paket wird von Motorradfahrern gern in Anspruch genommen, weil es einen gelungenen Mix aus Erlebnis und Entspannung bietet und das inmitten einer idealen Motorradgegend. Waidla, das ist die mundartliche Bezeichnung für Waldler, wie sich die Bewohner des Bayerischen Waldes selber nennen. |
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Holzbrücke von innen. >>
Wenn es seine Zeit zulässt, begleitet er seine Gäste auf einer der drei von ihm ausgearbeiteten Touren. Er braucht mich nicht zu überreden, die aufgezählten Argumente sprechen für sich. Joachim, der Dritte im Bunde, hat sich heute extra frei genommen, um mit von der Partie sein zu können.
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| Als wir vom Kamm des Bayerischen Waldes, der ab hier Sumava heißt, hinein nach Böhmen rollen, wendet sich das Wetter zum Besseren. Der Kamm ist eine Wetter- und Wasserscheide. Die Moldau, an deren Ufer wir jetzt entlang fahren, vereinigt sich bei Melnik mit der Elbe und fließt in die Nordsee. Flüsse auf deutscher Seite, wie der Regen oder die Ilz, fließen dagegen in die Donau und damit ins Schwarze Meer. |
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| Nordic-Walking-Marathon |
© Waidla Wirt, Niederbayern, Bayerischer Wald, Bayern (Impressum)
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